The Wall 2019

The Wall – (accelerated in 1 minute)
The Wall – (complete layout 5 minutes)

Solution for a media wall at Hochschule Düsseldorf.

I selected some text from Georges Perec’s Träume von Räumen:

ich bringe ein Bild an einer Wand an. Anschließend vergesse ich daß da eine Wand ist. Ich weiß nicht mehr, was hinter dieser Wand ist, ich weiß nicht mehr, daß diese Wand eine Wand ist. Ich weiß nicht mehr, daß es in meiner Wohnung Wände gibt und dass es, wenn es keine Wände gäbe, auch keine Wohnung gäbe. Die Wand ist nicht mehr das, was den Ort, an dem ich lebe, abgrenzt und bestimmt, das, was ihn von den anderen Orten trennt, an denen die anderen wohnen, sie ist nur noch ein Träger für das Bild. Aber ich vergesse auch das Bild, ich betrachte es nicht mehr, ich vermag es nicht mehr zu betrachten. Ich habe das Bild an der Wand angebracht, um zu vergessen, daß da eine Wand ist, indem ich aber die Wand vergesse, vergesse ich auch das Bild. Es gibt Bilder, weil es Wände gibt. Man muß vergessen können, daß es Wände gibt und man hat hierzu nichts Besseres gefunden als die Bilder. Die Bilder löschen die Wände aus. Aber die Wände töten die Bilder.

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