The Interview

The virtue of stereotypes lies in storytelling, stereotypes are required to start a story, but the story should not stay just at the beginning. The longer the story goes, the more we know about the complexity of a real world.

As a result of user experience preference and personalized recommendation algorithms, we now receive information which is recycled and self-reflected within an enclosed system. The recognition of our own identity, as well as our perception and understanding of other cultures become even more manipulative.When trying to embrace the intellectualized future, we behave like clumsy toddlers bumping into a walking cart made of pins and needles.

With a population of 1.4 billion, China lies in the very center of this turbulence and confusion. Every single action would trigger a global butterfly effect. „The Interview“ is a video installation trying to break into this stable enclosed communication system, and provide a glimpse of the cultural and ideological conflicts which occur inside, from the author’s own perspective, who has experienced the controversies while living in China and Germany.

full version

(Masterthesis betreut von Prof. Holger Jacobs und Prof. Reiner Nachtwey)

The Wall 2019

The Wall – (accelerated in 1 minute)
The Wall – (complete layout 5 minutes)

Solution for a media wall at Hochschule Düsseldorf.

I selected some text from Georges Perec’s Träume von Räumen:

ich bringe ein Bild an einer Wand an. Anschließend vergesse ich daß da eine Wand ist. Ich weiß nicht mehr, was hinter dieser Wand ist, ich weiß nicht mehr, daß diese Wand eine Wand ist. Ich weiß nicht mehr, daß es in meiner Wohnung Wände gibt und dass es, wenn es keine Wände gäbe, auch keine Wohnung gäbe. Die Wand ist nicht mehr das, was den Ort, an dem ich lebe, abgrenzt und bestimmt, das, was ihn von den anderen Orten trennt, an denen die anderen wohnen, sie ist nur noch ein Träger für das Bild. Aber ich vergesse auch das Bild, ich betrachte es nicht mehr, ich vermag es nicht mehr zu betrachten. Ich habe das Bild an der Wand angebracht, um zu vergessen, daß da eine Wand ist, indem ich aber die Wand vergesse, vergesse ich auch das Bild. Es gibt Bilder, weil es Wände gibt. Man muß vergessen können, daß es Wände gibt und man hat hierzu nichts Besseres gefunden als die Bilder. Die Bilder löschen die Wände aus. Aber die Wände töten die Bilder.